Über uns

Ein Tee, eine Herkunft, kein Kompromiss.

RINHANA — 凛花, „strenge Blüte“ — ist aus einer einfachen Beobachtung entstanden: Der meiste Matcha, der in Europa verkauft wird, ist ein Verschnitt unbekannter Herkunft. Wir wollten das Gegenteil: eine Region, ein Erzeuger, eine Charge.

Warum Yame und nicht Uji

Uji bei Kyoto ist die bekannteste Matcha-Region Japans. Bekannt heißt in diesem Fall auch: am stärksten nachgefragt, am stärksten industrialisiert und am häufigsten als Herkunftsangabe verwendet, wenn nur ein Teil des Inhalts tatsächlich von dort stammt.

Yame liegt rund 900 Kilometer weiter südwestlich, in einem Flusstal in der Präfektur Fukuoka. Die Besonderheit dort ist das Klima: Dichte Morgennebel aus dem Yabe-Fluss beschatten die Teepflanzen auf natürliche Weise, bevor überhaupt Netze zum Einsatz kommen. Diese zusätzliche natürliche Beschattung verlangsamt die Umwandlung von L-Theanin in Catechine — die Aminosäure bleibt im Blatt, das Bittere entsteht gar nicht erst.

Yame stellt weniger als vier Prozent der japanischen Matcha-Ernte, gewinnt aber bei den nationalen Teewettbewerben überproportional häufig. Für Gyokuro, den engsten Verwandten des Tencha, hat Yame die Spitzenposition über Jahrzehnte gehalten.

Wir kaufen bei einem Familienbetrieb in dritter Generation, dessen Gärten wir besucht haben, und importieren direkt nach Dortmund. Zwischen dem Feld und Ihrer Schale steht niemand außer uns — das ist der Grund, warum wir Charge, Erntejahr und Mahldatum offenlegen können.

Zertifizierung

Geprüft, nicht behauptet

Für unseren Matcha liegt ein Laborbericht vor: alle geprüften Pestizide unter der Bestimmungsgrenze. Wir schreiben deshalb „rückstandsgeprüft“ und nicht „pestizidfrei“ — geprüft ist, was gemessen wurde, und genau das sagen wir.

Die Verarbeitungsanlage in Japan ist nach FSSC 22000 zertifiziert, einem international anerkannten Standard für Lebensmittelsicherheit; sie verarbeitet ausschließlich Tee.

Eine Bio-Auszeichnung führen wir derzeit nicht. „Bio“ ist nach der EU-Öko-Verordnung 2018/848 ein geschützter Begriff und setzt eine gültige Zertifizierung samt Kontrollstellennummer voraus — auch für unsere eigene Abfüllung. Solange die nicht vorliegt, steht das Wort hier nicht.

Wir füllen den Tee in Dortmund in 30-Gramm-Beutel ab und versiegeln sie heiß. Jede Abfüllung erhält eine eigene Chargennummer, über die sich die Lieferung bis zum Erzeuger in Yame zurückverfolgen lässt.

Als Lebensmittelunternehmer im Sinne der EU-Verordnung 1169/2011 stehen wir für Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit gerade — beides finden Sie vollständig auf der jeweiligen Produktseite, nicht nur auf der Verpackung.

Probieren Sie den Unterschied

Yame Imperial Matcha, im 30-Gramm-Beutel.

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